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Ausstellung

Laokoon - Auf der Suche nach einem Meisterwerk

Die Ausstellung eröffnet unbekannte Einblicke in die Geschichte der berühmten Statuengruppe des Laokoon

Termine

Mi., 19.10.2016 -
Mo., 31.07.2017

Standort

Hauptgebäude, Unter den Linden 6

Eintritt

frei
Abbildung: (c) S. Muth, D. Mariaschk, I. Spreen

Sie gilt als eines der berühmtesten Bildwerk der Welt: die antike Statuengruppe des Laokoon und seiner Söhne, die von zwei göttlichen Schlangen gefesselt und getötet werden. Täglich bewundern tausende von Besuchern die Skulptur in den Vatikanischen Museen zu Rom und lassen sich in den Bann dieses einzigartigen Bildwerkes ziehen. Was aber ist das Geheimnis für diesen Erfolg? Wie kann uns heute noch, nach über 2000 Jahren, ein Bildwerk der Antike derart faszinieren. Worauf begründet sich die Berühmtheit und Bewunderung? Und sind diese eigentlich gerechtfertigt?

Eine neue Ausstellung des Winckelmann-Instituts der Humboldt-Universität in Kooperation mit dem SFB 644 ‚Transformationen der Antike‘ lädt zu einer ungewöhnlichen Spurensuche ein. „Laokoon – Auf der Suche nach einem Meisterwerk“ – der Titel der Ausstellung ist Programm: Es gilt, hinter die Kulissen der Erfolgsgeschichte dieses antiken Meisterwerkes zu schauen. Erfuhr die Statuengruppe schon immer eine solche Hochschätzung oder wurde sie erst später zu einem einzigartigen Meisterwerk ‚gemacht‘? Und hat der Laokoon, wie wir ihn heutzutage kennen, noch viel mit dem Laokoon gemein, wie er in der Antike aussah und verstanden wurde? Schritt für Schritt nimmt die Ausstellung die Geschichte der Statuengruppe in den Blick: ihre Entstehung in der Antike, ihre Wiederentdeckung in der Renaissance und ihr danach anschließender Triumphzug als allseits gefeiertes Meisterwerk. Offenbar wird dabei mancherlei Überraschendes: Es waren vor allem glückliche Zufälle und Missverständnisse, aber auch raffinierte Tricks und geniale Visionen, die in einer einzigartigen Kombination die Geschichte der Statuengruppe prägten.

 

Öffnungszeiten


Die Ausstellung ist jeden Mittwoch 18-19 Uhr sowie jeden 1. und 3. Samstag im Monat 12-16 Uhr geöffnet; Sondertermine werden nach Vereinbarung unter  winckelmann-sammlung@hu-berlin.de angeboten.

Der Eintritt ist frei.
Ein reichbebilderter Katalog erscheint demnächst.


Weitere Informationen

Leitung: Prof. Dr. Susanne Muth und Dr. Agnes Henning

Zur Website der Veranstaltung

Kontakt

Prof. Dr. Susanne Muth, Dr. Agnes Henning
Telefon: 030 2093-98130
winckelmann-sammlung@hu-berlin.de

Adresse

Unter den Linden 6.Universitäts-Hauptgebäude
Raum: Raum 3094 (Ausstellungsraum des Winckelmann-Instituts)