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Podiumsdiskussion

Flüchtlinge aus, in und durch Südosteuropa. Fluchtrouten im marginalen Europa

Diskussion zur aktuellen Lage der Geflüchteten

Termine

Do., 26.11.2015
18:15 Uhr

Standort

Universitäts-Hauptgebäude

Eintritt

frei

In den letzten Monaten hat sich das Flüchtlingsphänomen v.a. infolge des Kriegs in Syrien zugespitzt. Millionen von Flüchtlingen suchen Schutz in Syriens Nachbarländern; andere versuchen, Mittel- und Nordeuropa zu erreichen und durchqueren dabei Südosteuropa. Auf ihrem Fluchtweg kommen zahlreiche Flüchtlinge ums Leben bzw. finden sich mit (z.T. neuerrichteten) Grenzbarrieren konfrontiert.

Die Flüchtlingsfrage hat einerseits die EU-Staaten gespalten, andererseits solidarische und rassistische Reaktionen innerhalb der europäischen Gesellschaften hervorgerufen.

Angesichts der mangelnden Infrastrukturen wäre - insbesondere in der Ägäis und im Mittelmeer - die Rettung der Flüchtlinge ohne den Einsatz der lokalen Zivilgesellschaft und freiwilliger Helfer aussichtslos. Dennoch erscheint Südosteuropa in der westeuropäischen Öffentlichkeit als eine im Chaos versinkende Region.

Inwiefern reaktiviert die Not der Flüchtlinge das Image und die Lage Südosteuropas als einer marginalisierten europäischen Peripherie? In welchem Verhältnis steht die mangelnde Infrastruktur in Europas südlicher Grenzregion zur EU Flüchtlingspolitik?

Über diese Fragen und die aktuelle Lage der Flüchtlinge diskutieren Vorstandmitglieder der Stiftung PRO ASYL und des Vereins borderline-europe. Menschenrechte ohne Grenzen e.V., die sich als Teil der Zivilgesellschaft für die Flüchtlinge engagieren.

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Sevasti Trubeta, Professorin an der Universität der Ägäis (Lesbos), die 2015 KOSMOS-Fellow im Rahmen der Kosmos Summer UniversityPhantom borders – real boundaries“ war und z.Zt. DAAD-Gastprofessorin am Centrum Modernes Griechenland (CeMoG) der Freien Universität Berlin ist.

Die Veranstaltung wird von der Südosteuropa-Gesellschaft und dem neu gegründeten Interdisziplinären Zentrum „Crossing Borders“ (Philosophische Fakultäten I und II) der Humboldt-Universität organisiert.


Weitere Informationen

Veranstalter: HU Berlin / Südosteuropagesellschaft
Referenten: Karl Kopp (Stiftung PRO ASYL), Harald Glöde (borderline-europe. Menschenrechte ohne Grenzen e.V.)
Moderation: Prof. Dr. Sevasti Trubeta (University of the Aegean, Lesbos; z.Zt. Gastprofessorin am Centrum Modernes Griechenland der Freien Universität Berlin)

Kontakt

Christina Kunze (Sekretariat Prof. Voß)
Telefon: 030 2093-5162
suedslawistik@rz.hu-berlin.de

Adresse

Unter den Linden 6
Raum: 2097