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Veranstaltungsreihe: Gastvorträge im Zentrum Jüdische Studien Berlin Brandenburg
Vortrag

Holocaust Migration: Trauma und Begehren in deutsch-jüdischer Literatur

Vortrag über zeitgenössische deutsch-jüdische Literatur

Termine

Do., 22.06.2017
18:00 Uhr - 20:00 Uhr

Standort

Sophienstraße 22a

Eintritt

frei

Der Vortrag wird sich mit der allerneuesten jüdischen Literatur in deutscher Sprache beschäftigen, und der Frage nachgehen wie sich der generationenübergreifende Aspekt des Holocausttraumas in explizit fiktionalen literarischen Formen niederschlägt. Dabei wird besonderes Augenmerk auf den Zusammenhang von Migration, Diaspora, und die Wahrnehmung des Eigenen und Fremden gelenkt.

Texte von Autoren und Autorinnen der jüngsten Generation (Olga Grjasnowa, Mirna Funk, Oliver Polak, Lena Gorelik, Bejamin Stein),  finden neue Ausdrucksweisen, die die Shoah mit anderen Genozid- und Vertreibungsdiskursen in Zusammenhang bringen. Theorien von Michael Rothberg und Dan Miron zur Kontiguität der deutsch-jüdischen Erfahrung werden den Rahmen zur Diskussion dieses Diskurses von Trauma und Begehren im Kontext von Holocaust, Migration, Exil, und Diaspora bilden.

Die neuen Formen in der Literatur stehen damit auch für einen neuen Umgang mit dem Themenkomplex der deutsch-jüdischen Vergangenheit als Teil eines transnationalen Diskurses zu Migration.


Weitere Informationen

Veranstalter: Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg
Referenten: Prof. Dr. Agnes Mueller
Unterstützt von: BMBF
Moderation: Prof. Dr. Kerstin Schoor

Zur Website der Veranstaltung

Kontakt

Simone Damis
Telefon: 030 2093-66311
Fax: 030 2093-66325
info@zentrum-juedische-studien.de

Adresse

Sophienstraße 22-22a.Institutsgebäude
Raum: Raum 0.01

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